Supervisionsgruppen

Ein Angebot für koordinierende Fachkräfte im Primarbereich

Supervision hat sich als wichtiges Instrument der Qualitätsentwicklung und der gesundheitlichen Prävention im Arbeitskontext bewährt. Koordinierende Fachkräfte gestalten mit hoher Professionalität Ganztagsschule in Berlin und der Wunsch nach Supervision als Ort der Reflexion der beruflichen Rolle, des beruflichen Handelns, der Entschleunigung und Entlastung ist uns immer wieder begegnet. Seit 2023 bieten wir Supervisionsgruppen an, die durch erfahrene Supervisorinnen begleitet werden.

Format Supervision verbindlich für ein Jahr in einer Gruppe mit 8-10 Koordinierenden Fachkräften begleitet durch erfahrene Supervisorinnen mit Feldkompetenz im Bereich Schule und Fachkompetenz im Themenfeld Ganztägige Bildung.
Ziele Reflexion des Arbeitsalltags entlang der Dimensionen Person, Rolle und Organisation, Erfahrungen und Sichtweisen miteinander teilen, Anregungen und Rückmeldungen erhalten, Entlastung und Stärkung erfahren, Spielräume für das eigene Handeln entdecken.
Zielgruppe
Koordinierende Fachkräfte im Primarbereich Berliner Schulen

Ort
Berlin-Kreuzberg und an einem weiteren Standort
Zeitaufwand
9 Sitzungen á 3 Stunden in einem Jahr
Start Zu Beginn eines Kalenderjahres

Koordinierende Fachkräfte für die außerunterrichtliche und ergänzende Förderung und Betreuung (eFöB) in der Primarstufe der Berliner Ganztagsschule übernehmen im komplexen System Schule wichtige Aufgaben. Sie gestalten die Ganztagsschule im Leitungsteam mit, sind für die Bildungsarbeit im eFöB verantwortlich, führen die Mitarbeiter:innen des Bereiches der außerunterrichtlichen und ergänzenden Förderung und Betreuung, gestalten die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteur:innen (u.a. Schulleitung, Mitarbeiter:innen, Sorgeberechtigten, externen Kooperationspartner:innen, …).

Diese komplexen Aufgaben in einem vielfältigen Beziehungsgeflecht erfordern eine hohe Professionalität. Supervision unterstützt die kontinuierliche Reflexion dieser Beziehungen und der beruflichen Rolle im Gefüge der Schule und kann damit das professionelle Handeln stärken. Die Gruppensupervision mit Kolleg:innen ermöglicht den Blick in die Praxis anderer Schulen und die Vielfalt der Ausgestaltung der berufliche Rolle als Koordinierende Fachkraft. Die Kolleg:innen können sich gegenseitig unterstützen und vernetzen.

„Der intensive Austausch mit den anderen Teilnehmern, sowie die konkreten Nachfragen der Supervisorin waren extrem hilfreich. Auch die Erfahrung zu machen: ich bin nicht allein.“

Teilnehmer:in

„Wir sind so vielfältig und das ist bereichernd, weil ich viele unterschiedliche Wege gezeigt bekomme… ich gehe gestärkt aus der Supervision.“

Teilnehmer:in

„Ich finde es enorm wichtig, dass wir in einem verantwortungsvollen und teilweise hektischen und stressigen Alltag die Auszeit der Supervision nutzen können um anschließend wieder voll für unser Team da zu sein.“

Teilnehmer:in

„Die Teilnahme an der Supervision war für meine Arbeit sehr gewinnbringend und wichtig. Ich hatte die Möglichkeit mich selbst zu reflektieren und habe zudem viele neue Ideen und Denkanstöße bekommen.“

Teilnehmer:in

„Bei der Führung eines Teams kommt es zu vielen Situationen, durchaus auch Krisen im sozialen bzw. zwischenmenschlichen Bereich, bei denen unheimlich viel Fingerspitzengefühl benötigt wird, Rechtskenntnis, aber auch Klarheit. Als koordinierende Fachkraft fehlt einem jedoch im Alltag eine Person, mit der man sich über diese Dinge austauschen kann und darf. Supervision bietet diesen geschützten Rahmen.“

Teilnehmer:in

„Die Supervisionsgruppe war eine sehr wertvolle und bereichernde Zeit für meine Aufgaben und mein Rollenverständnis als Koordinierende Fachkraft.“

Teilnehmer:in

„Das eigene Denken und Handeln ist nicht immer das Richtige und auch nicht die beste Lösung, die Supervision hat meine Sichtweisen erneuert und erfrischt. :-)“

Teilnehmer:in

„…hier merke ich, dass ich nicht allein mit meinen Fragen und Herausforderungen bin.“

Teilnehmer:in

„Es ist unbezahlbar, was dieser Austausch mit der eigenen Psyche macht. Ohne diese Zeit wäre ich definitiv mehr krank gewesen, weil ich so belastet war.“

Teilnehmer:in

„Die Einschätzungen und Anregungen der Kollegen*innen haben mir häufig geholfen und mir neue Perspektiven eröffnet.“

Teilnehmer:in

Kontakt

Sabine Hüseman

Leitungsteam der SAG

Referentin für Ganztagschulentwicklung und -beratung

sabine.hueseman@dkjs.de

Katharina Telschow-Dürr

Referentin für Ganztagschulentwicklung und -beratung

katharina.telschow-duerr@dkjs.de