Kommunikationsflüsse verbessern
„Wir hatten beim letzten Mal ja auch diskutiert, dass ihr das alles nicht alleine stemmen müsst. Braucht ihr noch Unterstützung, um andere Schülerinnen und Schüler ins Boot zu holen?”, erkundigt sich Kerstin Gruihn. Denn die Bewerbung für den Schüler:innen-Haushalt wurde auch gezielt genutzt, um weitere Schüler:innen für solche Projekte zu gewinnen. „Wir sind da gerade auf dem Weg. Viele wissen gar nicht, wie sie sich einbringen können. Was in der GSV besprochen wird, muss von den Klassensprecher:innen in den Klassen kommuniziert werden. Und das ist im Moment noch wie ‘Stille Post’, viele Informationen gehen verloren”, erzählt Kerstin Gruihn. Für sie geht es auch darum, Partizipationsmöglichkeiten und aktuelle Themen klarer zu kommunizieren.
In den letzten Wochen wurde deshalb in der GSV dafür geworben, beim Schüler:innen-Haushalt mitzumachen und in den Klassen davon zu erzählen. So sollen mehr Schüler:innen erfahren, wo und wie sie sich beteiligen können. Und tatsächlich gibt es schon erste Interessent:innen: „In der letzten GSV haben wir mit einigen aus der Mittelstufe geredet, die gerne im Schülervertretungsteam mitmachen wollen”, freut sich Jan.
Immer mehr Schüler:innen einzubinden, ist Kerstin Gruihn wichtig, um die Selbstwirksamkeit bei den Jugendlichen zu erhöhen: „Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie Demokratie funktioniert und was sie tun können, um ihre Anliegen umzusetzen. Und sie merken: Ich werde gehört und ich werde angenommen.“
Schulporträt veröffentlicht im Jahr 2023.